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Planung und Planungssystematik ist die gedankliche Vorwegnahme möglicher zukünftiger Zustände, die Auswahl der anzustrebenden Zustände (Ziele) und die Festlegung der dazu umzusetzenden Maßnahmen. Damit soll das Unternehmen laufend an interne und externe Veränderungen angepasst werden, wobei Entscheidungen unter Berücksichtigung zukünftiger Wirkungen zu treffen sind.
Als Controller ist man auf eine vernetzte und in sich konsistente Planungssystematik angewiesen. Dabei haben sich in der Praxis folgende Planungsstufen bewährt:
Planungsstufe - Hauptfrage - Entscheidungsinhalte - Planelemente
Unternehmenspolitik: Wer wollen wir sein?
Hauptziele und Rahmenbedingungen festlegen
Vision, Leitbild und Unternehmenskonzepte
Strategische Planung: Wohin wollen wir? Erfolgspotentiale finden und auswählen, Strategische Pläne
Operative Planung Wie erreichen wir die Ziele?
Erfolgspotentiale ausschöpfen oder neu aufbauen
Mittelfristplanung, Jahresplanung
Disposition Wie reagieren wir bei Störungen?
Korrigieren, um Ziele einzuhalten
Erwartungsrechnung
Ausführung
Die operative Planung besteht aus der Mittelfristplanung, als Scharnier zur meist langfristigen Strategie, und aus der Jahresplanung. Operative Planung ist die Konsequenz aus der strategischen Planung und soll in Planwerten festhalten, wie die Ziele portioniert werden und zu erreichen sind. Die Jahresplanung dient auch als Basis für den Soll - Ist -
Vergleich. Die operative Planung sorgt für die Verwirklichung auf dem Boden der Tatsachen. Sie dient der nachhaltigen und gezielten Nutzung bestehender Erfolgspotentiale und dem Aufbau der neuen in der Strategie ausgewählten Erfolgspotentiale. Die strategische Planung gibt der operativen den Sinn und den Menschen, die daran mitwirken, die Motivation.
Beschreibung
Planung im Industrie Kontext bezieht sich auf den Prozess, bei dem Ziele festgelegt, Ressourcen zugewiesen und Maßnahmen geplant werden, um diese Ziele zu erreichen. Dies beinhaltet die Entwicklung eines detaillierten Fahrplans, um effizient und effektiv zu arbeiten. Die Planung umfasst die Bestimmung von Aufgaben, Terminen, Budgets und Verantwortlichkeiten, um sicherzustellen, dass alle Aspekte eines Projekts oder einer Produktion reibungslos ablaufen. Sie ist ein entscheidender Schritt, um sicherzustellen, dass die Unternehmensziele erreicht werden und die betrieblichen Abläufe optimiert sind.
Anwendungsbereiche
- Produktionsplanung
- Lieferkettenplanung
- Ressourcenplanung
- Finanzplanung
- Personalplanung
Risiken
- Fehleinschätzung von Ressourcen
- Unvorhergesehene Änderungen im Markt
- Mangelnde Flexibilität in der Planung
- Fehler bei der Datenanalyse
- Verlust von Wettbewerbsvorteilen
Beispiele
- Die Produktionsplanung für das kommende Quartal steht kurz vor dem Abschluss.
- Die Lieferkettenplanung wurde optimiert, um die Effizienz zu steigern.
- Die Ressourcenplanung für das neue Projekt wurde überarbeitet, um Engpässe zu vermeiden.
Beispielsätze
- Die Planung des neuen Werks läuft auf Hochtouren.
- Die Effektivität der Planung hängt von genauen Daten ab.
- Der Geschäftsführer ist verantwortlich für die Planung des Budgets.
- Die Mitarbeiter arbeiten gemeinsam an der Umsetzung der Planung.
- Die Planungen für die nächsten Monate sind bereits fertiggestellt.
Ähnliche Begriffe
- Konzeption
- Organisation
- Strategieentwicklung
- Ablaufplanung
- Koordination
Weblinks
- information-lexikon.de: 'Planung' im information-lexikon.de
- architektur-lexikon.de: 'Planung' im architektur-lexikon.de
- wind-lexikon.de: 'Planung' im wind-lexikon.de
- top500.de: 'Planning' in the glossary of the top500.de (Englisch)
Artikel mit 'Planung' im Titel
- Fehlerhafte Planung: Fehlerhafte Planung im Industriekontext bezieht sich auf den Prozess der Vorbereitung und Organisation von Projekten oder Produktionsabläufen, der aufgrund von unzureichenden Informationen, Fehleinschätzungen oder Übersehen wichtiger F . . .
- Bauplanung: Bauplanung im Industriekontext bezieht sich auf den Prozess der Vorbereitung und Organisation von Bauvorhaben, beginnend bei der Konzeption bis hin zur Fertigstellung
- Produktionsplanung: Produktionsplanung im Industriekontext bezieht sich auf den Prozess der Festlegung, wie Produktionsziele erreicht werden sollen, durch die effiziente Zuweisung von Ressourcen, Materialien, Personal und Zeit
- Planungssystematik: Planungssystematik bezeichnet im industriellen Kontext eine strukturierte und systematische Vorgehensweise zur Planung von Prozessen, Ressourcen oder Projekten
Zusammenfassung
Die Planung im Industrie Kontext umfasst die Festlegung von Zielen, Ressourcen und Maßnahmen, um bestimmte Ziele zu erreichen. Sie ist entscheidend für den reibungslosen Ablauf von Produktions- und Geschäftsprozessen. Zu den Anwendungsbereichen gehören die Produktionsplanung, Lieferkettenplanung, Ressourcenplanung, Finanzplanung und Personalplanung. Risiken der Planung sind unter anderem Fehleinschätzungen von Ressourcen und unvorhergesehene Marktveränderungen. Beispiele für Planung im Industrie Kontext sind die Produktions-, Lieferketten- und Ressourcenplanung. Ähnliche Begriffe für Planung sind Konzeption, Organisation, Strategieentwicklung, Ablaufplanung und Koordination.
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